Ein Klick auf „Jetzt aktualisieren“ – und dann: Fehlermeldung, Endlosschleife oder die Website hängt in „Für eine geplante Wartung kurzzeitig nicht verfügbar“. Fehlgeschlagene Updates sind ärgerlich, lassen sich aber fast immer lösen. Und sie sind kein Grund, Updates künftig auszulassen – veraltete Plugins sind das häufigste Einfallstor für Angriffe.
Kurz gesagt: Entfernen Sie bei hängendem Wartungsmodus die Datei .maintenance, prüfen Sie Speicherplatz, Dateirechte, PHP-Version und Arbeitsspeicher und spielen Sie das Update notfalls manuell per FTP ein. Vorher immer ein Backup erstellen.
Warum Updates fehlschlagen
- zu wenig Speicherplatz auf dem Server
- falsche Dateirechte – WordPress darf die Dateien nicht überschreiben
- Zeitüberschreitung oder zu wenig PHP-Arbeitsspeicher
- die PHP-Version erfüllt nicht die Anforderungen der neuen Version
- Konflikt mit einem anderen Plugin, Sicherheits- oder Caching-Plugin
- abgelaufene Lizenz bei Premium-Plugins
Lösungen in 6 Schritten
1. Hängenden Wartungsmodus beenden
Während eines Updates legt WordPress im Hauptverzeichnis eine Datei .maintenance an. Bricht das Update ab, bleibt sie liegen und die Website zeigt dauerhaft die Wartungsmeldung. Löschen Sie die Datei per FTP oder Dateimanager – danach ist die Website wieder erreichbar.
2. Speicherplatz und Dateirechte prüfen
Im Hosting-Kundenbereich sehen Sie den belegten Speicher. Ordner sollten in der Regel die Rechte 755, Dateien 644 haben, und der Webserver muss Eigentümer der WordPress-Dateien sein.
3. PHP-Version und Arbeitsspeicher
Prüfen Sie unter Werkzeuge → Website-Zustand, welche PHP-Version läuft und welche die neue WordPress- oder Plugin-Version voraussetzt. Erhöhen Sie bei Bedarf das Speicherlimit, etwa auf 256 MB.
4. Störende Plugins vorübergehend deaktivieren
Sicherheits-, Firewall- und Caching-Plugins blockieren manchmal den Update-Vorgang. Deaktivieren Sie sie kurz, führen Sie das Update durch und aktivieren Sie sie danach wieder.
5. Manuell per FTP aktualisieren
Laden Sie die neue Version von wordpress.org bzw. vom Plugin-Anbieter herunter. Bei WordPress selbst ersetzen Sie die Ordner wp-admin und wp-includes sowie die Dateien im Hauptverzeichnis – nicht aber wp-content und wp-config.php. Rufen Sie danach /wp-admin/ auf; ein eventuell nötiges Datenbank-Update startet automatisch.
6. Nach dem Update testen
Prüfen Sie Startseite, Formulare, Warenkorb und Kasse sowie das Fehlerprotokoll. Treten Fehler auf, spielen Sie das vorher erstellte Backup ein und testen Sie das Update auf einer Staging-Kopie.
Updates ohne Risiko: so geht es in der Wartung
| Schritt | Warum |
|---|---|
| Backup vor jedem Update | schnelles Zurückspielen, falls etwas schiefgeht |
| Updates zuerst auf Staging | Konflikte fallen auf, bevor Besucher sie sehen |
| Changelogs lesen | große Versionssprünge erkennen und einplanen |
| Funktionstest danach | Formulare, Shop und Login prüfen |
| regelmäßiger Rhythmus | kleine Schritte statt riskanter Sammel-Updates |
Häufige Fragen
Wie entferne ich „Für eine geplante Wartung kurzzeitig nicht verfügbar“?
Löschen Sie die Datei .maintenance im Hauptverzeichnis der WordPress-Installation per FTP oder Dateimanager. Prüfen Sie danach, ob das abgebrochene Update vollständig ist, und wiederholen Sie es gegebenenfalls.
Soll ich automatische Updates aktivieren?
Für kleinere Sicherheitsupdates von WordPress ja. Bei Plugins mit großen Versionssprüngen oder bei Webshops ist ein geprüftes Update mit Backup und Test sicherer.
Wie oft sollte ich WordPress aktualisieren?
Sicherheitsupdates sofort, alle anderen Updates mindestens einmal im Monat. Ein Wartungsvertrag nimmt Ihnen das inklusive Backup und Test ab.
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Keine Zeit für Updates?
In der Wartung ab 40 € pro Monat spiele ich Updates mit Backup und Funktionstest ein – und kümmere mich, falls doch etwas hakt.
